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Sonderöffungszeiten vom 12. bis 23. August 2019

Unser Geschäft ist in diesem Zeitraum von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

© Ronit Porat, Fechtergruß, 2019 (aus der Graphischen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums)

Photoszene-Residency: Artist meets Archive

Im Rahmen des „Artist Meets Archive“-Residency Programms der internationalen Photoszene Köln tauchte die israelische Künstlerin Ronit Porat mehrere Wochen in die Graphische Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums ein und begab sich auf eine imaginäre Reise. In ihrem Fokus: Bildpostkarten aus den Jahren 1918 bis 1938, die zu der fast 20 000 Karten umfassenden Postkartensammlung des Hauses gehören. Mit ihrer collageartigen, teilweise dadaistischen Fotomontage-Methode ließ sie neue Erzählungen entstehen und historische Grenzen sichtbar werden. Die meisterhaft bearbeiteten Postkarten zeigen ein neues, wundersames Köln der Zwischenkriegszeit: Ein Köln, das vieles in Frage stellt, was auf den ersten Blick bekannt erscheint. Die in Tel Aviv lebende Künstlerin Ronit Porat (*1975) beschäftigt sich schon seit Längerem mit Archivmaterialien und weiblichen Biografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und der Frage: Wie lassen Archive Geschichten entstehen? In ihren Arbeiten arrangiert sie historische Funde mit eigenen Fotografien. Dabei verwebt sie kollektive Geschichte mit ihrer persönlichen und verwischt die Grenzen zwischen damals und heute. Mit Hilfe des aus dem Kontext gerissenen Bildmaterials rüttelt sie an dem Verständnis, wie eine Fotografie zu lesen ist, und eröffnet spannende neue Bedeutungsebenen. Bei ihren Recherchen in der Graphischen Sammlung stieß Ronit Porat unter anderem auf die Spuren von Luise Straus-Ernst (1893–1944/KZ Auschwitz). Die Geschichte dieser eindrucksvollen Journalistin, Künstlerin und Kuratorin, eine der zentralen Figuren der rheinischen Kunstszene der 1920er-Jahre, bildet einen wichtigen Ausgangspunkt ihrer Erzählungen. Darüber hinaus begab sich Ronit Porat noch auf eine andere, außergewöhnliche Weise auf die Suche nach künstlerischen Elementen und Geschichten: Mit einer Plakataktion im Stadtraum rief sie die Menschen in Köln auf, ihr eine Postkarte zu schicken und dieser ein Geheimnis anzuvertrauen. Zahlreiche Zuschriften fanden so den Weg in den Briefkasten Ronit Porats.

Zitat: Pressetext der Internationalen Photoszene Köln

weitere Infos unter: Photoszene.de

Ronit Porat. Paradiesvogel
Spot On: Samstag, 4. Mai, 18 Uhr
Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1–3, 50667 Köln
Laufzeit: 4. Mai – 14. Juli 2019

Wir freuen uns, einen großen Teil der Bilder von Ronit Porat für die Ausstellung gedruckt haben zu dürfen. Es handelt sich dabei um Pigmentdrucke auf Hahnemühle Photorag 308g.


Freedom of Speech

angela davis, civil rights movement activist, philosopher, 24.6.2018
noam chomsky, linguist, philosopher, 8.6.2011
geoffroy de lagasnerie,philospher, sociologist, 3.3.2019
matthew rosenberg, investigative journalist NY Times, 9.10.2018

Eine Ausstellung von Oliver Abraham in der Galerie Julian Sander Köln

hier der Text zur Ausstellung von der Webseite der Galerie Julian Sander:

Die Ausstellung befasst sich in Anlehnung an Noam Chomsky mit Fragen über die Auswirkungen der Mainstreammedien auf die öffentliche Meinungsbildung, Pressefreiheit und Aktivismus. Das Hauptaugenmerk des Künstlers liegt dabei darauf, alle „Protagonisten“ – die unterschiedlichen Disziplinen (Philosophie, Journalismus, Aktivismus, Kunst und Politik) aber auch unterschiedlichen Generationen (Prä- und Postinternet, Digital Natives, 68er Generation) angehören – zu vereinen und anhand einer fortlaufenden Fotoserie Verbindungen und Einflüsse untereinander aufzuzeigen. Die Portraitierten sind allesamt Zeitgenossen, die durch ihre Arbeit Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Themen und gesellschaftliche Probleme lenken und dadurch das Verständnis aktueller Ereignisse und deren Rezeption durch die mediale Aufmerksamkeit ermöglichen. Im Kontext von Aktivismus und vor dem (buchstäblichen) Hintergrund Chomskys Überlegungen wird den einzelnen Individuen ihre singuläre Bedeutung belassen, sie aber gleichzeitig in einen übergreifenden Verbund überführt, verfolgen sie doch ein gemeinsames Ziel: die Wahrung der Menschenrechte – vorderst der Kampf für Meinungs- und Pressefreiheit und die kritische Auseinandersetzung mit staatlicher Überwachung.

Durch die analoge Herangehensweise und die bewusste Reduktion der in Schwarzweiß gehaltenen Fotografien soll eine ungefilterte und nahe Darstellung der Persönlichkeiten ermöglicht werden, welche gleichsam als Antidot zur digitalen Bilderflut wirken soll.

Wir freuen uns, die analogen Barytabzüge für die Ausstellung produziert haben zu dürfen.

Ort: Galerie Julian Sander,Cäcilienstraße 48, 50667 Köln

Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr

Dauer: 6. April bis 15. Juni 2019


Neue Preisliste 2019 für Rahmung

Rahmen_Preise_2019_NEU.pdf


Express-Pigment-Druck 24 h

Wir bieten einen Express-Pigment-Druck an.

Druckaufträge werden innerhalb von 24 Stunden erledigt.

Maximales Format 42 x 60 cm. Größere Formate auf Anfrage

Preisaufschlag 30 % auf Kunden-Print-Preis.

Angebotene Materialien:

alle Papiere aus unserem Programm außer:

Awagami Kozo und Bizan, Hahnemühle Book and Album, Epson Backlit, Affischen Papier.

Größere Druckaufträge nur nach Absprache.

Keine Gewähr.


Express-Pigment-Druck "Gleicher Tag"

Wir bieten einen Express Pigment-Druck am gleichen Tag an.

Druckaufträge, die bis 11.00 Uhr abgegeben werden, können am gleichen Tag ab 17.30 Uhr abgeholt werden.

Maximales Format 42 x 60 cm. Größere Formate auf Anfrage

Preisaufschlag 50 % auf Kunden-Print-Preis.

Angebotene Materialien:

alle Papiere aus unserem Programm außer:

Awagami Kozo und Bizan, Hahnemühle Book and Album, Epson Backlit, Affischen Papier.

Größere Druckaufträge nur nach Absprache.

Keine Gewähr.


Normale Lieferzeiten für Pigmentdrucke und Fotobelichtungen

Die normale Lieferzeit für Pigmentdrucke und Fotobelichtungen seidenmatt beträgt in der Regel 2-3 Arbeitstage. Bei größeren Mengen und großen Formaten ab 42 x 60 cm und für die Papieroberflächen glänzend, spiegelhochglanz, velvet und metallic (Fotobelichtung) die Lieferzeit bitte erfragen.

Sollen die Arbeiten versendet werden, kommt noch die Versandzeit hinzu. In der Regel beträgt diese 1-2 Arbeitstage. Ein Versand Express und mit Overnight ist gegen Aufpreis möglich.


Nikos Choudetsanakis: "Der kontrollierte Zufall"

Kontrastlabor Köln zeigt zwei Bilderserien von Nikos Choudetsanakis in den alten und mittlerweile verlassenen Produktionsräumen der Gießerei Emil Klöckner in der Kölner Innenstadt. Beiden Serien ist gemein, daß sie mit dem Moment des Zufalls arbeiten, der vom Fotografen kontrolliert und gezielt eingesetzt wird.

Pariser Serie

Pariser Straßen, Parks, Hinterhöfe, Gebäude, die Louvres Pyramide und das Grand Palais und Pariser Leute eingetaucht in ein verschleiertes Licht und eine präzise Verschwommenheit. Der Ausschnitt der Bilder ist häufig nicht zentriert, so daß unerwartete Teile im Bild und Details hervorgehoben sind. Die Unausgewogenheit der Komposition wird durch mehr oder weniger große schwarze Stellen im Bild unterstrichen, die zum Teil eine Art Fenster im Bild eröffnen. Diese schwarzen Stellen entstanden durch eine Nachbehandlung der analogen Schwarz-Weiss Negative. Nikos beließ die Negative nach Ihrer Entwicklung für mehrere Tage im letzten Verarbeitungsbad - der Wässerung - anstatt sie zu trocknen. Als Folge lösten sich Teile der Filmemulsion vom Trägermaterial ab. Es entstanden im Film-Negativ - zufällig verteilt - blanke Stellen, die sich im Positiv als schwarze Flecken über die Motive legen. Die Arbeit wurde komplett analog auf Schwarz-Weiss-6x7-Film aufgenommen und auf analoges Barytpapier vergrößert.

Aus der Hüfte

Die Arbeit entstand in den Straßen von Köln. Vom Sujet her erinnert sie ein wenig an die Aufnahmen von Chargesheimer in seinem berühmten Buch „Köln 5 Uhr 30“. Sind bei Chargesheimer die Menschen aus den Bildern komplett verschwunden, sind sie bei Nikos ein wichtiger Bestandteil vieler Aufnahmen. Die mit einem Weitwinkel und mit leichter Untersicht fotografierten Bilder sind auch nicht wie bei Chargesheimer exakt komponierte Aufnahmen vom Stativ. Sie sind vielmehr, quasi wie im Vorbeigehen, aus der Hüfte geschossen. Dadurch bekommen auch sie eine zufällige Komponente, die der Fotograf bewußt als Gestaltungsmittel eingesetzt hat. Die Arbeit wurde mit einer Digitalkamera fotografiert und die farbigen Fotoabzüge auf echtes Fotopapier ausbelichtet.

Ort:

ehemalige Metall und Kunstgießerei Emil Klöckner Rubensstraße 28 50667 Köln

Vernissage:

Freitag 21. 9. 2018, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer:

22.9. bis 30.9.2018 Öffungszeiten: 14.00 bis 21.00 Uhr Freitag: 28. 9. 2018 14.00 bis 22.00 Uhr Samstag / Sonntag 29./30. 9. 2018 11.00 bis 19.00 Uhr

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Auf folgende Ausstellungen an deren Produktion wir beteiligt waren, möchten wir sie hinweisen:

Autopsie in Schwarz Weiss - nur noch bis Ende Januar !

Tanzarchiv Köln
Foto: Gert Weigelt

Das Deutsche Tanzarchiv in Köln zeigt Arbeiten von Gert Weigelt.

"Die Ausstellung „Gert Weigelt. Autopsie in Schwarz/Weiß“ widmet sich seinen Studioarbeiten – inszenierte Körper- und Portraitstudien – die durch ihre betonte Formenstrenge und Ästhetik sowie ihr erotisches Flair faszinieren. Die Fotografieschau wird ergänzt durch die Präsentation seiner Kunstfilme – in Bewegung gesetzte Bildchoreographien –, die Gert Weigelt in den 1990er Jahren für das Zweite Deutsche Fernsehen und den niederländischen Fernsehsender NOS kreiert hat.

Gert Weigelt wurde in Berlin und Kopenhagen zum Tänzer ausgebildet. Danach tanzte er in Compagnien wie dem Königlich-Schwedischen Ballett, dem Cullberg Ballet und dem Nederlands Dans Theater. Die Zusammenarbeit mit renommierten Choreographen wie Hans van Manen, Jiří Kylián, Jerome Robbins, Birgit Cullberg, Glen Tetley, Kurt Jooss und José Limon prägte seinen hohen künstlerischen Anspruch bis heute. 

Nach seiner Bühnenkarriere studierte Gert Weigelt (Jg. 1943) ab 1975 künstlerische Fotografie an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln, wo er 1985 zum Meisterschüler ernannt wurde. Schon während seiner Tänzerjahre fotografierte er mit Begeisterung. Seine intensive Arbeit als Bildchronist der internationalen Tanzszene begann jedoch erst während seines Kunststudiums. Es war die Zeit, in der sich (vor allem bei Pina Bausch in Wuppertal) das Tanztheater formierte und eine völlig neue Auffassung von Tanz entstand, die Weigelt auf kongeniale Weise mit der Kamera erfasste. Seine Fotografien haben die visuelle Darstellung des Tanztheaters in den vergangenen 40 Jahren maßgeblich geprägt.

Gert Weigelt lebt und arbeitet seit 1975 in Köln."

(Text Quelle: Deutsches Tanzarchiv Köln)

Dauer: bis 27. Januar 2019

Ort: Im Mediapark 7

50670 Köln

www.deutsches-tanzarchiv.de


"If there are pictures that you really really care about then creating a physical instance is probably a good idea. Print them out, literally."

Zitat: Vint Cerf, Pionier des Internets und Google Vice President auf  der "American Association for the Advancement of Science Conference" in San Jose, Februar 2015.

"Wenn Sie Bild(dateien) haben, die Ihnen wirklich am Herzen liegen, dann ist es eine gute Idee sie auf ein physikalisches Medium festzuhalten -  erstellen Sie einen Print, im wahrsten Sinne des Wortes".


Wir über uns ...

analoge Dunkelkammer im Photobuchmuseum 2014
Digitaler Fine Art Pigmentdruck • Motiv: Jaro Poncar

seit 30 Jahren begleiten wir die Entwicklung der Fotografie, angefangen von der analogen Fotografie bis hin zur digitalen Bildbearbeitung und digitalen Ausgabe von Dateien auf Fine-Art - oder auf Foto-Papiere. Dabei haben wir unsere analogen Wurzeln nicht über Bord geworfen, sondern bieten bis heute analoge Dienstleistungen an. Wir sind der Überzeugung,  daß uns das Wissen um analoge Prozesse hilft, auch im digitalen Bereich erstklassige Ergebnisse abzuliefern. Wir verstehen uns immer noch als klassisches Foto-Fach-Labor, das versucht, gemeinsam mit dem Kunden, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei steht professionelle Beratung bei uns an vorderster Stelle.
Wir arbeiten für Fotografen, Künstler, Museen, Galerien, Industriekunden, aber auch für ambitionierte Fotoamateure und Privatleute, die einen besonderen Anspruch haben.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen oder ein Anliegen haben.

 


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